Drei häufige Irrtümer über Borreliose

 

Leider befinden sich etliche Umstimmigkeiten über diese heimtückische Erkrankung im Umlauf. Ich möchte hier drei häufige Irrtümer klarstellen, die mir täglich in der Praxis begegnen oder die meinen Patienten begegnet sind:

 

1. Irrtum: Es gibt keine chronische Borreliose
Diesem Irrtum begegnet man in der Medizin gelegentlich. Es gibt auch Fachleute, die anderer Ansicht sind und besonders die Kapazitäten der ILADS (American Lyme And Associated Diseases Society) nennen eine beeindruckende Anzahl an Beweisen in eindeutigen Studien dafür, dass es diese chronische Erkrankung gibt. Schließlich kann man gelegentlich noch nach jahrzehntelanger Erkrankung die Borrelien in erkrankten Organen nachweisen. Wieso sollte man behaupten es gebe diese Erkrankung nicht in ihrer chronischen Form? Ein "Verwandter" des Borrelioseerregers, der Auslöser der Syphilis hat bereits in früheren Generationen als epidemische Erkrankung in drei Stadien millionen Menschen lebenslang zerrüttet, in ganz ähnlicher Weise wie heute die Borreliose.

 

2. Irrtum: Wenn man im Blut keine Antikörper gegen Borreliose findet, dann hat man die Krankheit nicht, auch wenn man Symptome der Krankheit hat.
Auch dieser Irrtum ist weit verbreitet. Im Anfang der Erkrankung kann es Wochen dauern, bis die ersten Antikörper nachweisbar werden. Zudem gibt es "seronegative Verläufe" bei denen die üblichen Laboruntersuchungen auf Lyme - IgM und Lyme - IgG unauffällig bleiben. Es kam vor, dass solche Fälle als "Multiple Sklerose" diagnostiziert wurden und es gab Fälle, in denen nur die Beharrlichkeit der Patienten und Behandler glücklicher Weise den Nachweis von Borreliose erbracht haben. Dies ist möglich mittels anderer spezifischer Laboruntersuchungen (z.B. Borrelien-PCR), die von den Kassen allerdings nicht immer bezahlt werden. Das ermöglicht zumindest eher die richtigen Diagnose. Nicht auszudenken, was geschieht, wenn die bei Multipler Sklerose üblichen, das Immunsystem unterdrückenden Medikamente bei einer Infektionskrankheit wie der Borreliose angewendet werden.

 

3. Irrtum: Wenn Antibiotika nicht helfen, dann ist die Borreliose nicht heilbar.
Auch dieser Irrtum ist sowohl unter Fachleuten wie Patienten verbreitet. Nicht nur Zecken übertragen Borreliose, sondern auch 10 - 20% der Stechmücken tragen und verbreiten den Erreger. Das menschliche Immunsystem ist normaler Weise in der Lage, diese Infektion abzuwehren oder zu heilen. So lässt es sich erklären, dass es eine relativ hohe Zahl völlig beschwerdefreier Menschen mit im Labor nachweisbarer Borellioseinfektion gibt, die nie Symptome oder Organbefall aufweisen. Damit erklären sich auch die Erfahrungen der medizinischen und psychologischen Vitalphysik, die zeigen, dass auch bei symptomatischer chronischer Borreliose eine altersentsprechend normale Leistungsfähigkeit und gesunde Lebensqualität wieder hergestellt werden kann.

 Dr. univ. a.c.a.

 

G. J. Rex

 

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